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Staatssekretärin Plakolm und Landesrat Hattmannsdorfer im Austausch (Archivfoto)

Konferenz der Jugendreferent/innen beschließt Maßnahmen zur Stärkung des gesellschaftlichen Engagements

Breitere Bewerbung und damit weitere Attraktivierung des Freiwilligen Sozialen Jahrs – nächste Konferenz der Landesjugend-Referenten 2025 in Oberösterreich

 

Beim Treffen der Jugend-Landesräte der Bundesländer in Graz wurden zahlreiche Beschlüsse zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und der Beteiligung junger Menschen gefasst. Auf Initiative Oberösterreichs wird das Freiwillige Soziale Jahr als Sprungbrett in den Sozial- und Gesundheitsbereich breiter beworben.

 

„Der Zivildienst ist der Headhunter für den Sozialbereich, wenn es um junge Männer geht. Mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr ist diese Tür auch für junge Frauen geöffnet, die in Sozialberufe reinschnuppern wollen. Ich bin froh, dass Oberösterreich hier diese Einflugschneise so stark nutzen möchte und dass alle Bundesländer hinter dem Beschluss stehen“, so Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm.

 

„Unsere Gesellschaft lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Wir wollen daher Initiativen wie das Freiwillige Soziale Jahr stärken und noch breiter bewerben. Denn das FSJ kann auch ein Sprungbrett für eine spätere Karriere im Sozial- und Gesundheitsbereich sein.“ – Jugend-Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer

 

Auf Initiative von Oberösterreich, das 2025 die nächste Konferenz der Landesjugendreferenten ausrichten wird, wurde eine verstärkte Bewerbung des Freiwilligen Sozialen Jahrs in Form von Awareness-Kampagnen beschlossen. Das Freiwillige Soziale Jahr, das man in sozialen und karitativen Einrichtungen für einen Zeitraum von 10 bis 12 Monaten absolvieren kann, ist für junge Menschen nicht nur eine Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen im Sozial- oder Gesundheitsbereich zu sammeln, sondern für viele auch ein Sprungbrett für eine spätere Karriere in diesem Bereich.

 

Gemeinsam mit Jugend-Staatssekretärin Claudia Plakolm hat Sozial- und Jugend-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer in Oberösterreich bereits eine breite Kampagne für Engagement im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahrs präsentiert. Der Beschluss der Landesjugendreferenten ermöglicht nun eine noch breitflächigere Bewerbung dieser Möglichkeit, die auch ein Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders ist. Auf Initiative der Staatssekretärin wurden bereits mit der Novelle des Freiwilligengesetzes im Herbst letzten Jahres die Rahmenbedingungen für das Freiwillige Soziale Jahr deutlich verbessert, darunter mehr Geld für Freiwillige im FSJ (500 € Taschengeld pro Monat (statt bisher 270 €)), erstmalig Zuschüsse von Bundesseite für die Trägerorganisationen sowie ein kostenloses Klimaticket für ganz Österreich.

 

„Gerade Oberösterreich steht für das gesellschaftliche Miteinander und ehrenamtliches Engagement. Auch der oberösterreichische Vorsitz mit kommendem Jahr wird daher einen besonderen Schwerpunkt darauf legen, speziell junge Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen“, gibt Landesrat Hattmannsdorfer einen Ausblick auf die Konferenz der Jugendreferent/innen-Konferenz 2025.

 

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