Aktuelles.

LH Stv Haberlander, Pascal Spatzek und LR Hattmansdorfer halten zwei Schulder mit den Begriffen "OÖ Pflegestipendium" und "Pflegelehre"

Viele (neue) Ausbildungswege führen zur Pflege

Pflegeausbildungen für jede Lebenssituation

Neben der Entlastung unserer bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege will Oberösterreich vor allem durch eine attraktive und vielfältige Ausbildung neue Pflegekräfte gewinnen. Ab Herbst 2023 starten daher neue Möglichkeiten für die Pflegeausbildung. Der Ausbau bestehender Ausbildungsangebote und die Einführung neuer Modelle zielen darauf ab, für jeden Interessierten die passende Ausbildung in der richtigen Lebenssituation zu ermöglichen. Anmeldemöglichkeiten für viele dieser Ausbildungen sind noch geöffnet. Wir laden daher Interessenten dazu ein, diese auch zu nutzen und eine Karriere in der Pflege zu starten!

Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander betont:In der Pflege verbinden sich Fachkenntnisse und Herzlichkeit, Kompetenz und Mitgefühl. Dies ist ein Beruf, der sowohl Wissen als auch menschliche Sensibilität verlangt. Unser Ziel in Oberösterreich ist es, durch den Ausbau der Pflegeausbildung, mehr junge Menschen zu erreichen und sie für diesen wichtigen und erfüllenden Beruf zu begeistern.”

Soziallandesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer: „In Oberösterreich setzen wir aktiv Maßnahmen, um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Pflege und Betreuung zu gewinnen. Dafür schaffen wir unterschiedliche und niederschwellige Möglichkeiten des Berufseinstiegs besonders für Junge – von der Lehre, über Formen mit Matura bis hin zum Einstieg ohne pflegerische Vorkenntnisse.“

Mag.a Martina Bruckner, Leitung der Schulen in der OÖ. Gesundheitsholding: „Die Pflege ist ein herausfordernder, aber erfüllender Beruf mit zahlreichen Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten bis hin zum Doktorat. Der modulare Aufbau unserer Ausbildungen eröffnet den Auszubildenden sowie den Kolleginnen und Kollegen in der Pflege vielfältigste Berufs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Unsere neuen Ausbildungen „Pflegestarter*innen“ und „Operationstechnische Assistenz“ eröffnen zudem zusätzliche Wege in die Pflege und spezifische Fachbereiche.“

Pascal Spatzek, Pflegeschüler Altenbetreuungsschule Land OÖ: „Die ‚Junge Pflege‘ war für mich genau das Richtige, ich bin extra aus der Steiermark nach Oberösterreich gekommen, weil es die Ausbildung hier gibt und ich nicht warten wollte. Ich kann nur jede und jeden motivieren ebenfalls in die Pflege und Betreuung zu gehen, es einfach auszuprobieren. Die Arbeit mit anderen Menschen macht mir Spaß und es ist unglaublich wie viel Dankbarkeit wir bekommen.“

 

Vielfältige neue Ausbildungs- und Einstiegsangebot

Pflegeausbildung mit Matura an Höheren Lehranstalten für Pflege und Sozialbetreuung (HLPS)

  • ab Herbst 2023 Ausbildung im Pflege- und Sozialbetreuungsbereich inkl. Matura
  • Standorten Linz, Bad Ischl, Gallneukirchen

Pflegelehre Pilotregion Oberösterreich

  • duale Ausbildung zur Pflegeassistenz oder Pflegefachassistenz
  • attraktiver Einstieg für junge Menschen, Senkung der Altersschwelle
  • Vorbereitungen für geplanten Start im Herbst 2023 laufen

OTA-Ausbildung: Spannende Tätigkeiten im OP-Saal

  • Option für Personen mit Maturaabschluss oder Vorausbildung im Gesundheitsbereich
  • Im Herbst startet eine neue Klasse in Vöcklabruck

Pflegestarter*innen

  • Pflegeausbildung wird so auch schon mit 15 Jahren möglich
  • Ab 2024 starten die Pflegestarter*innen auch in Steyr und in Schärding

Niederschwelliger Berufseinstieg durch „Stützpersonal“

  • Berufseinstieg ohne pflegerische Ausbildung in Altenheimen
  • Ausbildungsverpflichtung innerhalb von zwei Jahren

 

Ausbildungsoffensive in der Pflege

NEU ab Herbst: Berufsbildende höhere Schulen für Pflege und Sozialbetreuung (kurz HLPS) in Linz, Bad Ischl und Gallneukirchen

Mit Beginn des Schuljahres 2023/24 wird in Oberösterreich an drei Standorten die neue fünfjährige Schulart „Höhere Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung“ (HLPS) eingeführt. Diese umfasst die Fachrichtungen „Pflege“ und „Sozialbetreuung“ sowie verschiedene Ausbildungsschwerpunkte und Zusatzqualifikationen und endet mit der Matura.

Fachrichtung Pflege

In der Fachrichtung „Pflege“ erwerben die Schülerinnen und Schüler die Berufsqualifikation „Pflegefachassistentin/Pflegefachassistent“. Die neue Pflegeausbildung HLPS mit der Fachrichtung „Pflege“ beginnt im Schuljahr 2023/24 an folgenden Standorten in Oberösterreich:

  • FS Oblatinnen Linz
  • HLW Bad Ischl

Fachrichtung Sozialbetreuung – Schwerpunkt Behindertenarbeit bzw. -begleitung

In der Fachrichtung „Sozialbetreuung“ erlangen die Schülerinnen und Schüler die Berufsqualifikation „Diplom-Sozialbetreuerin/ Diplomsozialbetreuer“ in dem besuchten Ausbildungsschwerpunkt. Ab dem Schuljahr 2023/24 wird die SOB Gallneukirchen die Fachrichtung „Sozialbetreuung“ mit den bislang einzigartigen Schwerpunkten „Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung“ anbieten. Neu an der Schulart ist die Zusammenarbeit mit Gesundheits- und Sozialbetreuungseinrichtungen, sowohl im praktischen als auch im theoretischen Bereich während der gesamten Schulzeit.

NEU: Oberösterreich Pilotregion für Pflegelehre

Der Ministerrat hat Ende April die Pflegelehre beschlossen. In Oberösterreich wird es die Möglichkeit geben, sich zur Pflegeassistenz (Ausbildungsdauer drei Jahre) oder Pflegefachassistenz (Ausbildungsdauer vier Jahre) ausbilden zu lassen. Oberösterreich ist eines von vier Bundesländern, die diese neue Ausbildung anbieten werden.

Nähere Details folgen sobald die gesetzlichen Grundlagen des Bundes vorliegen

NEU: Operationstechnische Assistenz

Im Frühjahr 2023 begann an den Schulstandorten Linz und Steyr der Oberösterreichischen Gesundheitsholding eine neue Ausbildung: Operationstechnische Assistenz (OTA) und zusätzlich startete in den oberösterreichischen Ordensspitälern die Ausbildung am Standort Wels und als erstes am Standort Braunau (in Kooperation mit dem Klinikum Ried). Die OTA beinhaltet spannende Aufgaben im OP-Saal, wie die Unterstützung während und nach Operationen. Das Interesse für diese Ausbildung war sehr hoch und das Niveau der Auszubildenden – viele Auszubildende haben bereits einen Maturaabschluss oder eine Vorausbildung im Gesundheitsbereich.

Förderung des multiprofessionellen Lernens und standortübergreifendem Unterricht

Im ersten Jahr der OTA-Ausbildung werden die OP-Assistenz und Operationstechnische Assistenz gemeinsam unterrichtet, um das Verständnis für die jeweils andere Berufsgruppe zu fördern. Standortübergreifender Unterricht findet in Spezialfächern wie Neuro- und Herzchirurgie statt.

Hoher Praxisanteil und möglicher Einstiegstest für das zweite Ausbildungsjahr

Das zweite und dritte Ausbildungsjahr der OTA umfasst 2/3 Praxis- und 1/3 Theorieunterricht. Aufgrund des hohen Interesses wird an einem Einstiegstest für Bewerberinnen und Bewerber mit Vorausbildung gearbeitet, der den Einstieg ins zweite Ausbildungsjahr ermöglichen soll. Ziel ist die Entwicklung eines Online-Kurses für interessierte Personen.

Weiterer OTA-Lehrgang in Vöcklabruck

Im Herbst wird ein weiterer OTA-Lehrgang am Schulstandort Vöcklabruck starten, für den noch bis Ende Juli 2023 Bewerbungen möglich sind. Die Schulstandorte in der OÖG sind Linz (Kepler Universitätsklinikum), Steyr und Vöcklabruck. Weitere Informationen zur Ausbildung und Bewerbung finden Sie unter: www.ooeg.at/ota#bewerbung

„Pflegestarter*innen“, „Pflege-Newcomer“ und „Junge Pflege“ schließen Lücke ab dem 15. Lebensjahr

Mit den Programmen „Pflegestarter*innen“ (an den Schulen der OÖG) und „Pflege-Newcomer“ (am Ausbildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe in Wels des Klinikums Wels-Grieskirchen) und der „Jungen Pflege“ (an der Altenbetreuungsschule des Landes Oö) wurde in Oberösterreich eine innovative und österreichweit einzigartige Ausbildungsmöglichkeit geschaffen. Junge Menschen können bereits mit 15 Jahren, also direkt nach der Pflichtschule, in eine Pflegeausbildung einsteigen.

Das Modell „Pflegestarter*innen“ dauert drei Jahre und bietet vielfältige Berufsmöglichkeiten. Im ersten Jahr der „Pflegestarter*innen“ sowie im Pflege-Newcomer-Jahr liegt der Schwerpunkt auf Allgemein- und Persönlichkeitsbildung sowie unter anderem auf theoretischen Inhalten der Heimhilfe. Der Lehrplan beinhaltet auch Erste Hilfe, Baby-Fit-Kurse und Exkursionen zu verschiedenen Einrichtungen.  Die „Pflegestarter*innen“ können sich im weiteren Verlauf je nach Interesse für einen bestimmten Berufszweig entscheiden und sich für weitere Ausbildungen wie Pflegefachassistenz, Fach-Sozialbetreuung mit Schwerpunkt Altenarbeit und medizinische Assistenzberufe qualifizieren. Nach einem „Pflege-Newcomer“-Jahr kann nahtlos in die Ausbildung zu einem Pflegeberuf, wie Pflegefachassistenz oder Operationstechnische Assistenz, gestartet werden.

Ebenso ermöglicht die „Junge Pflege“ an der Altenbetreuungsschule des Landes Oberösterreich seit 2018 den Beginn einer Pflegeausbildung für Junge. Dieser 3-jährige Lehrgang kann von Pflichtschulabgänger/innen besucht werden, die im Kalenderjahr des Lehrgangsstarts das 16. Lebensjahr erreichen, und schließt mir „Fachsozialbetreuung – Altenarbeit“ ab.

Ausbildungsprogramme an verschiedenen Standorten

Die neuen Ausbildungsmodelle werden an den Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege in Freistadt, Gmunden und Kirchdorf angeboten. Aufgrund des großen Interesses sollen ab Herbst 2024 weitere Standorte am Klinikum Schärding und am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr folgen.

Bewerbungszeiten

Details zu den Bewerbungszeiten der „Pflegestarter*innen“ finden Sie auf der Website der OÖG unter dem Abschnitt “Bewerbungszeiten” bzw. für die Pflege-Newcomer unter https://easy.klinikum-wegr.at/LS/2098518673/KIP?wss_1=esGrid_KipUebersicht&wss_1_anzahl=10&wss_1_sort=asc—Kursdauer%20von~~asc—Kursdauer%20bis&linktype=menue

Infos zur „Jungen Pflege“ an der Altenbetreuungsschule: https://www.altenbetreuungsschule.at/bildungsangebot/ausbildungen/fach-sozialbetreuung

Niederschwelliger Berufseinstieg durch Heimhilfe Ausbildung und Stützpersonal

Mit der neuen Heimverordnung, die im Zuge der Fachkräftestrategie Pflege mit Jahreswechsel in Kraft getreten ist, wurde den Pflegeheimen mehr Flexibilität im Personaleinsatz gegeben. Heimhelferinnen und Heimhelfer unterstützen Menschen im Alter bei der Haushaltsführung und den Aktivitäten des täglichen Lebens. Sie leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Ihre Ausbildung umfasst 200 Stunden Theorie und 200 Stunden Praxis, damit ist ein schneller und niederschwelliger Einstieg in den Job-Alltag möglich. Acht derartige Kurse werden dieses Jahr noch von BFI OÖ und der Altenbetreuungsschule des Landes angeboten.

Mit der neuen Heimverordnung wurde zudem der Einsatz von sogenanntem „Stützpersonal“ ermöglicht. Damit können die Heime Personen ohne pflegerische Vorbildung zur Unterstützung in administrativen, organisatorischen und hauswirtschaftlichen Belangen einsetzen. Die Personen verpflichten sich innerhalb von zwei Jahren ab Dienstantritt eine berufsbegleitende Ausbildung in einem Pflege- oder Sozialbetreuungsberuf zu absolvieren.

 

Für jede und jeden die passende Pflegeausbildung

Pflegeassistenz (PA):

Die Pflegeassistenz-Ausbildung ist eine einjährige Ausbildung und wird an Ausbildungsstätten für Sozialbetreuungsberufe in Kombination mit weiteren Ausbildungsinhalten in Richtung Sozialbetreuung (Fachsozialbetreuer*in Altenarbeit – FSB „A“, oder Fachsozialbetreuer*in Behindertenarbeit – FSB „B“) bzw. in Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege angeboten. Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten unterstützen die Pflegebedürftigen und das diplomierte Pflegepersonal. Dabei ist die Pflegeassistenz-Ausbildung eine gute Basis, um sich mit anschließend möglichen Ausbildungen weiter zu qualifizieren.

Pflegefachassistenz (PFA)

In der Vollzeitausbildung erhält man nach 2-jähriger Ausbildung (3.200 Stunden) das Diplom der Pflegefachassistenz. Eine Pflegefachassistentin bzw. ein Pflegefachassistent kann Pflegemaßnahmen eigenverantwortlich durchführen. PFA können auch von Ärztinnen und Ärzten übertragene Tätigkeiten im Bereich der Diagnostik und Therapie übernehmen. Die Ausbildung wird an den Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege in allen Regionen Oberösterreichs angeboten. Nach Abschluss der Pflegeassistenz hat man die Möglichkeit direkt ins zweite Ausbildungsjahr der Pflegefachassistenz einzusteigen (Dauer: 1 Jahr, 1.600 Stunden).

Ausbildungsmöglichkeiten an der Fachhochschule

Die FH Gesundheitsberufe OÖ bietet das Studium der Gesundheits- und Krankenpflege seit 2018 an fünf öffentlich gut erreichbaren Standorten in Oberösterreich an: Linz (zwei Standorte), Steyr, Wels, Ried und Vöcklabruck. Das Studium dauert sechs Semester und schließt mit dem Bachelor of Science ab. Es gibt zwei Startmöglichkeiten pro Jahr – im Wintersemester (alle Standorte) und im Sommersemester (Linz).

Praxisorientiertes Curriculum

Das Curriculum des Studiums basiert auf wissenschaftlich fundierten, abwechslungsreichen und abgestimmten relevanten Inhalten. Dabei wird ein hoher Praxisanteil durch den Lernbereich Training-Transfer, moderne Simulationszentren und externe Praktika gewährleistet.

Enorme Bandbreite an Tätigkeiten und Weiterentwicklungsmöglichkeiten

Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege sind bestens für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit in der selbständigen und eigenverantwortlichen Pflege von Menschen aller Versorgungsstufen vorbereitet. Sie finden Einsatzmöglichkeiten in verschiedensten Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens, wie zum Beispiel Heimen, Einrichtungen der Palliativbetreuung oder mobilen Pflege- und Betreuungsdiensten. Darüber hinaus bieten sich vielfältige Weiterentwicklungsmöglichkeiten an, etwa durch fachspezifische, management- oder pädagogikorientierte Master-Ausbildungen oder durch Spezialisierungen und akademische Hochschullehrgänge.

Die Attraktivität des Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege

Insgesamt bietet der Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Gesundheitsberufe OÖ eine attraktive Möglichkeit in diesen wichtigen und zukunftsorientierten Beruf einzusteigen. Die vielfältigen Zugangsmöglichkeiten, praxisorientierte Ausbildung, regionale Standorte und zahlreiche Unterstützungsangebote machen dieses Studium zu einer interessanten Wahl für all jene, die sich für die Pflege von Menschen begeistern und in einem zukunftssicheren Berufsfeld tätig werden möchten. Durch die breite Palette an Einsatzmöglichkeiten und Weiterentwicklungschancen bietet sich den Absolventinnen und Absolventen des Studiums eine erfüllende Karriere mit vielen Perspektiven und Möglichkeiten zur Spezialisierung.

Berufswechsel in die Pflege

Mit einem neuen und einzigartigen Angebot ermöglichen die Barmherzigen Brüder Linz gemeinsam mit dem BFI OÖ einen Berufswechsel in die Pflege. Mit 1. Mai starteten 11 Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger eine Ausbildung zur Pflegeassistenz. Das beinhaltet: eine Fixanstellung mit Ausbildungsbeginn, Jobgarantie, 14 Monatsgehälter und ein zusätzliches Pflegestipendium des Landes OÖ. Dieses beträgt € 600,00 monatlich. Ausbildungsstunden im BFI sowie Praxisstunden können während der Dienstzeit absolviert werden. Nach dem Einstieg als Pflegeassistentinnen und -assistenten stehen vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten offen bis hin zum „Master of Science“. Ein weiterer Lehrgang ist in Planung.

Jetzt Ausbildung in der Altenpflege starten

Gerade im Bereich der Pflege von Älteren gibt es eine große Bandbreite von Ausbildungen, die unterjährig begonnen werden können. Im Jahr 2023 werden in der Zuständigkeit des Sozialressorts in Summe 66 Ausbildungen mit gesamt 1.358 Kursplätzen an den unterschiedlichen Ausbildungseinrichtungen wie der Altenbetreuungsschule des Landes, den Schulen der Diakonie und Caritas, dem BFI OÖ und an den Landwirtschaftlichen Fachschulen angeboten.

Einen sehr guten Überblick über die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten und Infoveranstaltungen bietet im Auftrag des Landes Oberösterreich die Soziales Netzwerk GmbH auf der Website www.sinnstifter.at. Interessierte finden auf der Website Informationen zu den unterschiedlichen Berufsfeldern ebenso wie den Ausbildungsstätten.

Fachsozialbetreuung mit Schwerpunkt Altenpflege

Berufsbild mit zweijähriger Ausbildung, das auf die Anliegen von betreuungs- und pflegebedürftigen alten Menschen abgestimmt. Es beinhaltet sowohl pflegerische als auch sozialbetreuerische Inhalte.

Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal mit Schwerpunkt Geriatrie

Der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege trägt die Verantwortung für die Pflege, entwickelt und begleitet pflegerische Strategien, Konzepte und Programme. Die Ausbildung findet in Oberösterreich derzeit an allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflegeschulen statt. Ein besonderer Schwerpunkt wird im Sozialressort 2023 auf die verkürzte Ausbildung zum gehobenen Dienst gelegt: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits eine Berufsberechtigung als Pflegeassistenz haben und mindestens 2 Jahre in der Pflege gearbeitet haben, können die Diplomausbildung in zwei statt drei Jahren absolvieren.

Ergänzungsausbildung für Pflegefachkräfte aus Drittstaaten

Seit 2022 werden erstmals vom Sozialressort koordinierte Ergänzungsausbildungen für Pflegefachkräfte aus den Philippinen angeboten. Der Fokus liegt auf dem Berufsbild der Pflegefachassistenz und der Diplomausbildung.

Finanzielle Unterstützungsangebote während der Ausbildung – Auf Oberösterreich ist Verlass!

600 Euro OÖ. Pflegestipendium

Seit September 2022 unterstützt das Land Oberösterreich Auszubildende in einer Erstausbildung im Pflegebereich mit einer monatliche Ausbildungsprämie von 600 €. Die finanzielle Unterstützung beträgt je nach Ausbildungsart in Abhängigkeit von der Ausbildungsdauer in Summe bis zu 21.600 € und ist steuerfrei.

Mit dem OÖ. Pflegestipendium soll das Interesse an einer Pflegeausbildung erhöht und das Berufsbild attraktiver gestaltet werden. Zudem soll vor allem Interessierten, die bereits finanzielle Verpflichtungen haben, der Weg in eine Pflegeausbildung erleichtert werden. Weitere Informationen: www.ooe-pflegestipendium.at

AMS Pflegestipendium als finanzieller Anreiz für Umsteiger/innen

Um insbesondere Berufsumsteigerinnen und Berufsumsteiger von einem Beruf in der Pflege zu begeistern, erhalten Personen, die an AMS-Ausbildungen im Pflegebereich teilnehmen, mindestens 1.400 Euro monatlich zur Deckung ihrer Lebenserhaltungskosten. Zuständige Stelle ist das jeweilige AMS, die Genehmigung hat vor Beginn der Ausbildung zu erfolgen.

Berufsfindungspraktikum

Oberösterreich bietet an einigen Schulstandorten der OÖG ein neunmonatiges Berufsfindungspraktikum an. Dieses ermöglicht interessierten Personen Einblicke in verschiedene Gesundheits- und Sozialberufe sowie in die Kurz- und Langzeitpflege. Es dient als optimale Vorbereitung auf eine Ausbildung im Gesundheits- und Sozialbereich.

Schulstandorte: Freistadt, Kirchdorf, Steyr, Schärding

Informationen und Bewerbung: www.ooeg.at/bildung/ausbildung-pflgeberufe/berufsfindungspraktikum-fuer-gesundheits-und-sozialberufe#bewerbung

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