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Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer bei der Abschlussfeier des ersten digitalen Heimhilfen-Lehrgangs.

Pflegeausbildung wird digitaler und flexibler – erster digitaler Heimhilfen-Lehrgang abgeschlossen

Start schrittweiser Ausrollung digitaler Ausbildungsangebote und schnelle Qualifizierung der neuen Berufsgruppe Stützpersonal als zentrale Maßnahme der Fachkräftestrategie Pflege 

 

Seit letztem Jahr bietet die Altenbetreuungsschule des Landes Oberösterreich die Ausbildung zur Heimhilfe für Stützkräfte in überwiegend digitalisierter Form an. 18 Absolvent/innen schlossen diesen ersten digitalen Lehrgang nun ab. Auf Basis dieses Pilot-Lehrgangs sollen nun vier weitere Ausbildungsschienen digital und flexibel angeboten werden – damit befindet sich eine weitere Maßnahme der Fachkräftestrategie Pflege in Umsetzung.

 

„Um die beste Pflege sicherzustellen, müssen wir motivierte Menschen für den Pflegeberuf gewinnen. Wir machen daher die Pflegeausbildungen flexibler und digitaler, um noch besser auf einzelne Lebenssituationen eingehen zu können. Der erste digitale Heimhilfen-Lehrgang ist ein erster erfolgreicher Pilot in diesem Bereich“, berichtet Sozial-Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer.

 

Die Pflegeausbildungen flexibler und digitaler zu machen, ist ein wesentlicher Teil der Fachkräftestrategie Pflege und einer der Schwerpunkte 2024. Digitale Angebote sind vor allem für berufstätige Mitarbeiter/innen und für Personen mit Betreuungspflichten eine enorme Erleichterung. Künftig sollen die Lehrgänge zudem verstärkt modular angeboten werden, um bei einem vorzeitigen Abbruch später wieder einsteigen zu können.

 

Als Pilot wurde bewusst die Heimhilfe-Ausbildung ausgewählt. Denn seit Jahresbeginn 2023 besteht die Möglichkeit, die neue Berufsgruppe des Stützpersonals in den Alten- und Pflegeheimen anzustellen, wenn diese innerhalb eines Jahres eine berufsbegleitende Ausbildung zu einem Betreuungs- und Pflegeberuf beginnen und innerhalb von zwei Jahren abschließen. Diese Ausbildung kann zu 50 Prozent in der Dienstzeit absolviert werden. Der digitale Heimhilfen-Lehrgang ist explizit auf diese Berufsgruppe zugeschnitten, richtet sich also an Stützkräfte, die die Ausbildung zur Heimhilfe absolvieren möchten.

 

Der erste digitale Lehrgang mit einer Dauer von sechs Monaten wurde nun von 18 Teilnehmer/innen positiv abgeschlossen. Im Lehrgang „Heimhilfe – digital“ der Altenbetreuungsschule erhalten die Absolvent/innen 200 theoretische Unterrichtseinheiten (überwiegend online, Teile davon in Präsenz und Selbststudium) und 200 praktische Stunden. Das digitale Angebot ermöglicht es auch, komplexe Lehrinhalte besser grafisch aufzubereiten und darzustellen.

 

Inkludiert ist beim Lehrgang auch das Modul „Unterstützung bei der Basisversorgung“. Der Digi-Lehrgang kann ab dem 17. Lebensjahr absolviert werden.

 

Pflegeausbildungen immer attraktiver: Starkes Plus bei Personen in Ausbildung

Junge Menschen und mögliche Um- und Quereinsteiger/innen für den Pflegeberuf zu begeistern, ist einer der Schwerpunkte der Fachkräftestrategie Pflege. Entsprechende Maßnahmen zeigen bereits Wirkung, wie die aktuellen Ausbildungszahlen zeigen: 1.576 Personen sind derzeit in einer Pflegeausbildung, fast 200 Personen mehr als im Jahr zuvor. Zusätzlich attraktiviert wurden Ausbildungen durch die Vergabe des oö. Pflegestipendiums in Höhe von 600 €, von denen seit der Einführung 1.041 vergeben wurden.

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