Aktuelles.

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Doris Kollar-Plasser, Regionalleiterin Oberösterreich Stiftung Liebenau, Mag.a Margit Klima-Bencic, Director Human Resources, MIC Datenverarbeitung GmbH, und Integrations-Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer.

Brücken bauen

Internationale Fachkräfte für Oberösterreich erfolgreich gewinnen und integrieren

 

Ein zentraler Standortfaktor für Oberösterreich sind ausreichend qualifizierte Fachkräfte. Das betrifft Unternehmen genauso wie Sozialeinrichtungen. Ein Schwerpunkt der aktiven Arbeitsmarktpolitik in unserem Bundesland ist daher das Akquirieren von Fachkräften aus dem Ausland. Auch Unternehmen gehen zunehmend beim Recruiting über nationale Grenzen hinaus. Damit die internationalen Talente sich in ihrer neuen Heimat wohlfühlen und langfristig bleiben, brauchen sie Unterstützung und Begleitung. Daher gibt es bei diesem Thema künftig einen noch engeren Schulterschluss zwischen dem Wirtschaftsressort und dem Integrationsressort in Oberösterreich. Die Gewinnung, die Betreuung vor Ort in unserem Bundesland und die Integration von internationalen Fachkräften erfolgt künftig durch eine Anlaufstelle und damit aus einer Hand.

 

Oberösterreich braucht, um weiterhin erfolgreich zu sein, auch qualifizierte Zuwanderung aus Drittstaaten. Die Arbeitsmarktdaten im April haben gezeigt, dass die Eintrübung der Konjunktur auch bei uns zu einer Steigerung der Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahresmonat geführt hat, zugleich weist Oberösterreich mit 4,3 % die niedrigste Arbeitslosenrate aller Bundesländer auf. Zugleich sind die Arbeitslosenzahlen in Oberösterreich seit Jänner 2024 rückläufig. So hat es Anfang Jänner 2024 in Oberösterreich noch 43.420 Arbeitssuchende gegeben, jetzt sind es 30.987, das ist ein Rückgang um fast ein Viertel. Mit 694.000 unselbständig Erwerbstätigen Ende April ist auch die Beschäftigung in Oberösterreich nach wie vor hoch. Darüber hinaus stehen den 30.978 Arbeitssuchenden in unserem Bundesland 23.294 offene Stellen gegenüber. Die demografische Entwicklung wird den Bedarf an Arbeits- und Fachkräften in Oberösterreich in den kommenden Jahren noch weiter erhöhen.

 

Zahlreiche Initiativen und Förderungen des Landes Oberösterreich unterstützen daher Unternehmen beim internationalen Recruiting und internationale Arbeitskräfte bei der Integration. Einer der Schwerpunkte im neuen Standortprogramm für Arbeit in Oberösterreich – „upperWORK“ ist das Akquirieren ausländischer Fachkräfte: „Come2Upper Austria ist die zentrale Maßnahme, um gezielt Fachkräfte aus dem Ausland nach Oberösterreich zu holen. Damit deren Integration gelingt, braucht es neben dem Recruiting auch eine intensive Integrationsbegleitung vor Ort“, erklären Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner und Integrations-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer.

 

Um die Anwerbung qualifizierter Fachkräfte weiter zu attraktivieren, wird die Einreise- und Integrationsbegleitung daher erstmals ressortübergreifend durch Wirtschafts- und Integrationsressort unter der Marke „Come2Upper Austria“ gebündelt. Die neue Stelle vereint zwei Schwerpunkte in der Rekrutierung:

 

  • Einheitliche Anlauf- und Infostelle, die den komplexen Prozess der Einreise gesamthaft koordiniert, plant und steuert
  • Aufbau eines sozialen Onboarding-Prozesses und einer umfassenden Integrationsbegleitung vor Ort

 

Der One-Stop-Shop für das Finden, Binden und Integrieren internationaler Talente ist das Come2Upper Austria Service Center der Standortagentur Business Upper Austria. Die Linzer MIC Datenverarbeitung GmbH nimmt die Serviceleistungen bereits in Anspruch. Denn das Unternehmen wächst kontinuierlich und beschäftigt zu 90 % IT-Fachkräfte aus 45 Ländern. „MIC kann den Bedarf an qualifiziertem IT-Fachpersonal nicht in Oberösterreich decken“, betont HR-Leiterin Mag. Margit Klima-Bencic. „Die Internationals benötigen beim Onboarding und Einleben intensive Betreuung. Die Ressourcen von HR-Abteilungen stoßen da schnell an ihre Grenzen.“ Come2Upper Austria bietet hier zielgerichtete Unterstützung.

 

„Der Anwerbeprozess des Landes Oberösterreich kann Vorbild für die weitere Anwerbung qualifizierter Kräfte aus Drittstaaten sein“, so Doris Kollar-Plasser, Regionalleiterin OÖ Stiftung Liebenau, bei der derzeit 18 philippinische Pflegekräfte im Rahmen eines umfassenden Anwerbeprogrammes des Sozialressorts tätig sind.

 

Als Startschuss für diesen Schulterschluss zwischen Wirtschafts- und Integrationsressort findet zu diesem Thema eine gemeinsame Veranstaltung statt, bei der Expert/innen das Thema Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland sowie Erfolgsfaktor für die Begleitung der Fachkräfte vor Ort diskutieren:

 

Brücken bauen

Internationale Fachkräfte für Oberösterreich erfolgreich gewinnen und integrieren

07. Mai 2024, Promenade 25, Linz // 16:00

 

Teil der Veranstaltung sind

  • Inputs der Landesräte Markus Achleitner und Wolfgang Hattmannsdorfer
  • eine Keynote von Johannes Berger, Leiter des Forschungsbereichs Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung bei EcoAustria
  • eine hochkarätige Talkrunde zum Thema mit
  • Doris Kollar-Plasser, Regionalleiterin der Stiftung Liebenau (Altenpflege)
  • Martina Hamedinger, Vizepräsidentin HR der FACC AG
  • Christian Hallerbach, Geschäftsführer C&C Human Resource Development
  • René Hörtner, Geschäftsführer skillsHR GmbH
  • Alexander Hofstadler, Geschäftsführer Trescon GmbH

 

Wirtschafts-Landesrat Markus ACHLEITNER: Come2Upper Austria – One-Stop-Shop für Recruiting & Integration von internationalen Fachkräften

 

Eine wesentliche Aufgabe der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria ist die Unterstützung internationaler Schlüsselkräfte beim Ankommen und Einleben in Oberösterreich. Damit werden auch HR-Verantwortliche in Unternehmen entlastet. „Qualifizierte Fachkräfte sind ein zentraler Standortfaktor für Oberösterreich. Das betrifft Betriebe, aber ebenso Einrichtungen, die zB auf qualifizierte Pflegekräfte angewiesen sind. Daher setzen wir ganz bewusst auf einen noch engeren Schulterschluss zwischen dem Wirtschaftsressort und dem Integrationsressort in Oberösterreich. Mit Come2Upper Austria erfolgt die Gewinnung, die Betreuung vor Ort in unserem Bundesland und die Integration von internationalen Fachkräften künftig durch eine Anlaufstelle und somit aus einer Hand“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner. Come2Upper Austria soll als zentrale Drehscheibe zu allen relevanten Institutionen und Behörden sowie als erster Kontaktpunkt für Internationals fungieren.

 

„Da der Bedarf für Fach- und Arbeitskräfte nicht mehr in unserem Bundesland alleine abgedeckt werden kann, müssen wir über die Landesgrenzen hinausblicken und gezielt auch internationale Fachkräfte ansprechen und gewinnen“, betont Landesrat Achleitner.

 

„Damit werden auch die Vorschläge der WIFO-Studie zur Evaluierung unserer aktiven Arbeitsmarktpolitik im Rahmen unseres neuen Standortprogrammes für Arbeit in Oberösterreich – upperWORK umgesetzt. Einer der Vorschläge war die verstärkte Arbeitsmarktintegration von Personen mit Migrationshintergrund. Aus diesem Grund wird die internationale Fachkräftegewinnung und -integration durch Come2Upper Austria auf eine neue Ebene gehoben. Come2Upper Austria ist ein Gesamtkonzept für Beratung, Begleitung, Integration und Bewusstseinsbildung, und findet sich nun in upperWORK als gezielter Schwerpunkt wieder“, so Landesrat Achleitner.

 

„Das Wirtschaftsressort hat für Come2Upper Austria von 2024 bis 2026 drei Millionen Euro vorgesehen“, erläutert Landesrat Achleitner.

Die Initiativen und Services von Come2Upper Austria (C2UA) sind zahlreich und vielfältig. Alle bisherigen Initiativen des Wirtschaftsressorts für qualifizierten Zuzug von Fachkräften – vom Talent Attraction Programm bis zur Suche von gewerblichen Arbeitskräften in Mangelberufen – werden in Come2Upper Austria integriert.

Die gesamtheitliche Stelle ist sowohl vom Wirtschafts- als auch vom Integrationsressort beauftragt. Daraus ergeben sich mehrere Vorteile. „Durch den Know-how-Austausch von Expert/innen können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt Synergien nutzen. Das ist auch durch die Vernetzung mit den Expertinnen und Experten bei AMS, Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer gegeben“, hebt Landesrat Achleitner hervor. Die Recruiting-Aktivitäten des Standorts im Ausland laufen so koordiniert über eine Stelle.

Alle Services und Informationen sind auf der Website www.come2upperaustria.com zu finden.

 

Integrations-Landesrat Dr. Wolfgang HATTMANNSDORFER: Wirtschafts- und Integrationsressort bündeln erstmals Kräfte in der Gewinnung ausländischer Fachkräfte

 

„Das Rennen um die besten Köpfe wird für unseren Standort und unseren Wohlstand zur entscheidenden Frage. In der Anwerbung qualifizierter Zuwanderer ist die Rot-Weiß-Rot-Card und deren Attraktivierung sowie eine umfassende Integrationsbegleitung vor Ort ganz entscheidend. Das treiben wir mit der neuen Marke Come2Upper Austria voran und bündeln als erstes Bundesland alle Aktivitäten rund um qualifizierte Zuwanderung unter einem Dach“ – Integrations-Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer

 

Die Anwerbung von Fachkräften aus Drittstaaten ist ein sehr komplexer Prozess, bei dem zahlreiche Akteure und Behörden involviert sind, die unterschiedliche Voraussetzungen prüfen. Hierzu gehören beispielsweise

  • Das Land Oberösterreich als Nostrifikationsstelle (= Prüfung der Anerkennung des ausländisches Bildungsabschlusses)
  • Die Bezirksverwaltungsbehörde (BH, Magistrat) für die Aufenthaltsgenehmigung
  • AMS für die Beschäftigungsbewilligung die Ausstellung einer Rot-Weiß-Rot-Card (inklusive Vorprüfung durch die Stelle Niederlassungs- und Aufenthaltsrecht beim Land Oberösterreich)
  • Personaldienstleister für den Vermittlungsprozess etc.

 

Vorzeigebeispiele für die Koordinierung und Durchführung dieses Anwerbeprozesses sind beispielsweise der Sozialhilfeverband Perg und die Stiftung Liebenau, die – begleitet von Business Upper Austria – bereits sehr aktiv in der Anwerbung von Fachkräften aus den Philippinen sind.

 

Diese Beispiele aus dem Sozialbereich haben im Recruiting-Prozess Maßstäbe gesetzt für die neue Marke Come2Upper Austria, eine Anlaufstelle, die einerseits der Anwerbeprozess gesamthaft koordiniert und geplant, andererseits den anschließenden Integrationsprozess der ankommenden Personen begleitet.

 

Die neue Anlaufstelle, u.a. finanziert aus dem Ressort von Landesrat Hattmannsdorfer, bietet schwerpunktmäßig an:

  • Bündelung des Rekrutierungsfachwissens zwischen Wirtschaft und Soziales und gegenseitiger Wissenstransfer
  • Koordinierungsstelle für unterschiedliche Träger, u.a. auch im Pflegebereich
  • Gesamthafte Steuerung und Koordinierung des Anwerbeprozesses

 

Neben der koordinierten Anwerbung wird sich das Integrationsressort künftig insbesondere der Begleitung und Integration von Fachkräften vor Ort widmen.

 

„Wir müssen ein Umfeld schaffen, in dem qualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten bei uns nicht nur beruflich ankommen, sondern auch sozial integriert werden“, betont der Integrations-Landesrat. Dazu wurden in einem Prozess mit Expert/innen aus diesem Bereich bereits Anforderungen definiert, die für einen erfolgreichen „Onboarding“- und Begleitungsprozess notwendig sind:

 

  • Kommunikation mit Behörden sowie ausreichend Informationen im Bereich Steuern, Arbeitsrecht, Förderungen
  • Weiterführende Sprach-, Bildungs- und Weiterbildungsangebote
  • Informationen zu Freizeit- und Kulturangeboten sowie Netzwerk- und Socialising-Möglichkeiten vor Ort (insb. auf Gemeindeebene), Möglichkeiten des Engagements auf Freiwilligen- und Vereinsbasis in den Regionen
  • Informationen zu Wohnmöglichkeiten bzw. Möglichkeiten für leistbares Wohnen
  • Kinderbetreuung bzw. Bildungsmöglichkeiten für Kinder

 

Diese Angebote sollen künftig schwerpunktmäßig durch das Integrationsressort und seine Träger aufgebaut, entwickelt und durchgeführt werden.

 

Rot-Weiß-Rot Karte als zentrales Element in der Anwerbung von qualifizierten Fachkräften

 

Ein zentrales Element in der Anwerbung von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland ist die Rot-Weiß-Rot-Karte. Das Vorliegen der Voraussetzungen für die Erteilung einer Karte werden von der Abteilung Niederlassungs- und Aufenthaltsrecht, das zum Integrationsressort gehört, geprüft. Ausgestellt wird die Karte durch das AMS. Im letzten Jahr wurden bereits wichtige Erleichterungen bei der Beantragung einer Rot-Weiß-Rot-Karte geschaffen, darunter eine Lockerung der Zulassungskriterien bezüglich Mindestentlohnung und Sprachkenntnisse sowie eine Digitalisierung und Beschleunigung des Zulassungsverfahrens.

 

Diese Lockerungen greifen bereits, wie die Jahresvergleichszahlen zeigen: Die Ausgabe dieser Karten wurde in Oberösterreich im letzten Jahr bereits um 63 % gesteigert. Im ersten Quartal 2024 wurden bereits 661 Karten ausgestellt. Die neue Anlaufstelle, u.a. finanziert aus dem Ressort von Landesrat Hattmannsdorfer, bietet schwerpunktmäßig an:

 

 

Die Rot-Weiß-Rot-Karte ist gleichzeitig Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung und gilt für zwei Jahre zur Beschäftigung bei einem bestimmten Arbeitgeber. Die Rot-Weiß-Rot-Karte wird in unterschiedlichen Branchen erteilt, darunter für besonders Hochqualifizierte, Fachkräfte in Mangelberufe bzw. unselbständige und selbständige Schlüsselkräfte. Voraussetzungen für die Erteilung einer Rot-Weiß-Rot-Karte sind (neben branchenspezifischen Voraussetzungen):

 

  • Gesicherter Lebensunterhalt in Form von regelmäßigen Einkünften (1.217,96 Euro für Alleinstehende, 1.921,46 Euro für Ehepaare; zusätzlich 187,93 Euro für jedes Kind)
  • Vorliegen einer Krankenversicherung
  • Anspruch auf eine Unterkunft (z.B. durch Mietvertrag)
  • Entsprechende Unterlagen, Dokumente und Nachweise

 

„Wir brauchen qualifizierte Zuwanderung von Menschen, die einen Beitrag zu unserem Wohlstand leisten. Wir wollen die RWR-Karte daher weiter attraktivieren“, erklären Landesrat Achleitner und Landesrat Hattmannsdorfer und verweisen auf Vorschläge zur weiteren Verbesserung des Anwerbeprozesses aus Drittstaaten:

 

  1. Österreichweite Vorgangsweise beim Abschluss von Abkommen mit anderen Staaten
  2. Digitalisierung & Vereinfachung des Verfahrens
  3. Einheitliche Standards im Begutachtungsprozess (bei der Bewertung von Dokumenten und Bildungsabschlüssen aus dem Herkunftsland)
  4. Mehr Anerkennungsspielraum von praktischer Berufserfahrung im Ausland
  5. Schaffung von Online-Studiengängen direkt im Herkunftsland oder „Dual Master“ in Kooperation mit Unis in Österreich

 

Mag.a Margit KLIMA-BENCIC, MIC Datenmanagement GmbH: Come2Upper Austria erleichtert Unternehmen die Betreuung von Internationals

 

Das Software-Unternehmen MIC (Managing International Customs and Trade Compliance) mit Firmensitz in Linz ist der weltweit führende Anbieter für globale Zollsoftwarelösungen. Das Familienunternehmen ist in der sehr speziellen Marktnische rund um globale Zoll- und Exportkontroll-Softwarelösungen tätig. Mehr als 800 Kunden in 55 Ländern auf sechs Kontinenten vertrauen auf die innovativen und automatisierten IT-Lösungen von MIC. Standorte befinden sich in Österreich, Belgien, Deutschland, Mexiko, Thailand, der Schweiz und in den USA. Diese globale Ausrichtung spiegelt sich in der Belegschaft wider: Die mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stammen aus 45 verschiedenen Nationen, der Großteil davon arbeitet am Stammsitz in Linz.

 

MIC ist in den vergangenen Jahren sehr stark gewachsen. „2023 erzielten wir rund 70 Millionen Euro Umsatz. Seit vielen Jahren liegt das organische Wachstum kontinuierlich bei zehn bis 15 Prozent jährlich“, erklärt Margit Klima-Bencic, HR-Leiterin bei MIC. Zu 90 Prozent beschäftigt MIC IT-Expert/innen, die zusätzlich im Bereich Customs und Trade Compliance ausgebildet werden.

 

„Der Markt in Oberösterreich ist schon seit vielen Jahren durch den starken IT-Standort Linz mit einschlägigen Ausbildungen und andererseits durch viele starke IT-Unternehmen geprägt. Schon seit einigen Jahren kann MIC den Bedarf an qualifiziertem IT-Fachpersonal nicht mehr in Oberösterreich decken“, betont Klima-Bencic.

 

23 Prozent internationale IT-Fachkräfte

Schon vor sechs Jahren hat MIC damit begonnen, IT-Fachkräfte aus dem Ausland einzustellen. Sie haben in der Regel einen Uni-Abschluss in einem einschlägigen IT-Fachgebiet und einige Jahre Berufserfahrung. Sie kommen beispielsweise aus Indien, der Türkei, Bosnien, Albanien, Griechenland, Ägypten, Syrien, Venezuela, China oder Spanien. „Nach einigen ersten Erfahrungen mit dem Hiring von Expats haben wir sehr rasch die Unternehmenssprache auf Englisch umgestellt und einen Relocation Guide erstellt, um die internationalen Fachkräfte aus mittlerweile rund 45 unterschiedlichen Nationalitäten gut und schnell integrieren zu können“, so die HR-Leiterin.

 

Aktuell haben etwa 23 Prozent der Beschäftigten keinen österreichischen Reisepass. „Von Software Engineers über SAP Project Manager/innen bis hin zu Scrum Mastern tragen die Internationals zum Erfolg von MIC bei“, erläutert Klima-Bencic.

 

Intensive Betreuung der Internationals

Dass man in der HR-Abteilung viele Ressourcen für das Hiring und Onboarding von internationalen Fachkräften benötigt, liegt auf der Hand. Von der Information über Leben und Arbeiten in Österreich, einer ersten Orientierung im Steuer- und Sozialversicherungssystem und der Abwicklung des Antrags auf die Rot-Weiß-Rot-Karte bis hin zum erfolgreichen Start im neuen Job und im neuen Land – inkl. Erstwohnung, Bankkonto-Eröffnung, Handyvertrag und e-card – brauchen die internationalen Fachkräfte Betreuung und Unterstützung.

 

„Nach einem erfolgreichen Online-Job-Interview fliegen wir die Kandidat/innen nach Linz ein, damit sie das Team, das Unternehmen, die Stadt und Umgebung kennenlernen. Bei dieser intensiven Betreuung stoßen HR-Abteilungen schnell an ihre Grenzen“, sagt Klima-Bencic.

 

Hilfreiches Angebot von Come2Upper Austria

Daher nutzt MIC die Unterstützung und Serviceleistungen von Come2Upper Austria. MIC vernetzt beispielsweise ihre internationalen IT-Fachkräfte bereits während des Recruiting-Prozesses mit den englischsprachigen Informationsangeboten von C2UA. Nach dem erfolgreichen Ankommen in Oberösterreich werden die Events laufend an die Expats kommuniziert. Bei Bedarf gibt es einen „Internationals Coffee“ bei MIC mit einer Vertreterin von C2UA, um Fragen zu beantworten oder Tipps auszutauschen. „Es ist schließlich nicht einfach, in einem fremden Land Fuß zu fassen. Und die Ressourcen von HR sind enden wollend“, streicht Klima-Bencic hervor.

 

Recruiting-Projekt als gute Ergänzung im internationalen Hiring

„Das Recruiting-Projekt der Abteilung Human Capital Management bei Business Upper Austria mit Unterstützung des Personaldienstleisters Trescon hat den Vorteil, dass keine Rot-Weiß-Rot-Karte erforderlich ist, weil innerhalb der EU Niederlassungs- und Erwerbsfreiheit gelten“, betont Klima-Bencic. In der „Talent-Cloud“ stehen den Unternehmen die Unterlagen von pre-gescreenten Bewerber/innen laufend zur Verfügung. Nach einem ersten videounterstützten Online Matching entscheiden beide Seiten – Kandidat/in und Unternehmen – über den nächsten Schritt, dem Online-Job-Interview. Wenn das Interview positiv verläuft, lädt MIC auch in diesen Fällen die/den Kandidatin/en nach Linz ein, um das Team und die Stadt kennenzulernen.

 

„Eine gute, fundierte Entscheidung – für beide Seiten – ist wichtig für eine längere Zusammenarbeit. Come2Upper Austria unterstützt in diesem Projekt mit Beratungsangeboten und einem Deutschkurs nach dem Start im Unternehmen. Die Kosten für die Vorselektion und die Betreuung sind sehr überschaubar“, so die HR-Leiterin. Erst wenn die neue ausländische Fachkraft mindestens drei Monate beschäftigt ist, ist ein Unternehmensbeitrag in Höhe von 1.500 Euro zu bezahlen.

 

MIC hat über das Recruiting Projekt von Business Upper Austria z. B. eine junge Spanierin als Software Engineer gewinnen können. „Sie arbeitet seit 2022 bei uns, entwickelt sich sehr gut und ist auch sehr gerne in Österreich. In Spanien hatte sie begrenzte Möglichkeiten als junge IT-Expertin“, erklärt Klima-Bencic.

 

Doris KOLLAR-PLASSER, Regionalleiterin OÖ Stiftung Liebenau: Pflegekräfte aus Drittstaaten als wichtige Unterstützung

„Integration gelingt dann, wenn die Nationalität im Anwerbeprozess keine Rolle spielt und wir die Einreisenden so gut wie möglich begleiten. Wir haben mit den philippinischen Pflegekräften in der Stiftung Liebenau bis jetzt reichhaltige Erfahrungen gemacht. Der Anwerbeprozess des Landes Oberösterreich im Bereich von Pflegekräften hat sich bereits sehr gut weiterentwickelt und kann Vorbild sein für die weitere Anwerbung qualifizierter Kräfte aus Drittstaaten“, so Doris Kollar-Plasser, Regionalleiterin der OÖ Stiftung Liebenau.

Eine Sparte, die für die Aufrechterhaltung der sozialen Infrastruktur von besonderer Bedeutung ist, ist die Pflege und Versorgung älterer Menschen. Die Anwerbung von Pflegekräften aus Drittstaaten ist dabei ein Element aus der Fachkräftestrategie Pflege des Sozialressorts, um den künftigen Bedarf an zusätzlichen Mitarbeiter/innen abzudecken.

18 philippinische Pflegekräfte sind derzeit im Haus St. Josef in Gmunden und im Sozialzentrum Kloster Nazareth in Stadl-Paura bei der Stiftung Liebenau tätig. Die Hälfte davon wurde bereits als Pflegefachassistenz nostrifiziert (d.h. der ausländische Bildungsabschluss wurde anerkannt), die andere Hälfte ist derzeit im Anerkennungsprozess, der im Juni abgeschlossen sein soll. Ein Teil der Filipinos ist nun bereits fast zwei Jahre im Haus St. Josef tätig und bereits fixer Bestandteil, wie Kollar-Plasser berichtet. „Neben dem Spracherwerb ist auch eine gute Begleitung vor Ort ein wesentlicher Bestandteil“, bestätigt die Leiterin der Stiftung Liebenau.

Die Anerkennung von Bildungsabschlüssen bzw. der Einreiseprozess erfolgt bei diesem Beispiel gemeinsam mit dem BFI, das hierfür im Auftrag des Landes Oberösterreich einen maßgeschneiderten Prozess entwickelt hat. Es handelt sich dabei um ein Baukastensystem aus maßgeschneiderten Lerninhalten, das von einer Einführungsphase bis hin zu umfangreichen Theorie- und Praxisphasen der spezifischen Pflegeausbildung. Damit ist nicht nur eine qualitative Wissensvermittlung, sondern auch eine individuelle persönliche Betreuung sichergestellt.

 

Initiativen und Services im Rahmen von Come2Upper Austria im Detail:

 

Career Platform

Die kostenlose Career Platform vereinfacht die Personalsuche und bietet Zugang zu Profilen internationaler Talente, die in OÖ arbeiten möchten. Auch für die Vergabe von Masterarbeiten oder Praktika kann die Plattform genutzt werden. Mit wenigen Klicks ist ein Firmenkonto erstellt. Ebenso unkompliziert funktioniert das Hochladen von Stellenangeboten, das Einsehen von Lebensläufen und die Kontaktaufnahme.

 

Zahlen zur Career Platform (Stand 11.03.2024):

  • 075 Talente sowie 156 Firmen sind registriert.
  • 61 Firmen haben ein öffentliches Profil.
  • 380 Talente sind für eingeloggte Firmen sichtbar.

 

Attraction Guides

Gemeinsam mit der WKOÖ hat die Standortagentur Business Upper Austria Botschaften formuliert, die internationale Talente ansprechen und die Vorzüge Oberösterreichs kommunizieren. Diese Argumente sind auf der Career Platform in Attraction Guides für drei Zielgruppen zusammengefasst: Professionals, Recent Alumnis und Families.

 

Bei einer Befragung von 100 Internationals durch das Market-Institut haben die Befragten selbst die Gründe geliefert, wieso sie nach Oberösterreich gekommen sind: „Vor allem das Arbeitsplatzangebot und die attraktiven Lebensbedingungen sprechen für Oberösterreich“, so Landesrat Achleitner.

 

Internationale Job- und Karrieremessen

Business Upper Austria präsentiert Unternehmen und offene Stellenausschreibungen bei Fachkräfteveranstaltungen und Karrieremessen im In- und Ausland. Bei ausgewählten Messen können Unternehmen dabei sein und sich als Top-Arbeitgeber vorzustellen. Sie können z. B. vor Ort Roll-ups platzieren und Informationsmaterial auflegen. Das Mitnutzen des Messestandes ist für Unternehmen kostenlos, lediglich die Reise- und Aufenthaltskosten sind selbst zu tragen.

 

  • Von 2019 bis 2023 hat die Abteilung Human Capital Management bei Business Upper Austria an 33 Messen teilgenommen (virtuell und vor Ort).
  • 2023 verzeichneten die Mitarbeiter/innen 1.870 Besucher/innen an den Messeständen.
  • 2023 wurden bei den Messen 1.638 qualitative Gespräche geführt.

 

GradeUPP

Das Projekt „GradeUPP“ bringt internationale Studierende von MINT-Fächern, die kurz vor dem Abschluss stehen, mit oberösterreichischen Unternehmen zusammen. Die Services von Come2Upper Austria bereiten die Studierenden bestens darauf vor, im Betrieb durchzustarten. Das Matching der Talente basiert auf der Kompetenzanalyse eines externen Personaldienstleisters.

 

International Recruiting Projekt

Gemeinsam mit dem Personalberater Trescon sucht die Standortagentur gezielt im Ausland nach MINT-Arbeitskräften. Interessierte Unternehmen können Kandidatenprofile online sichten und sie beim virtuellen Matching Day kennenlernen. Gibt es ein Match, werden beide Seiten intensiv beim Onboarding unterstützt. Während des Probe- bzw. Praktikumsmonats in Oberösterreich übernimmt Business Upper Austria die Wohnkosten (bis zu 1.000 Euro) für die Bewerberinnen und Bewerber.

 

  • 312 Profile internationaler Talente sind auf der Plattform von Trescon verfügbar; 240 Unternehmen haben Zugriff auf die Plattform (Stand 11.3.2024).
  • In Summe fanden 127 virtuelle Matching Days statt (Stand 8.3.2024).
  • Das International Recruiting Projekt fokussiert sich derzeit auf Spanien, Kroatien und Polen.

 

Gewerbliche Fachkräfte aus dem Ausland

Mit dem Vermittlungsprojekt „Gewerbliche Fachkräfte aus dem Ausland“ suchen Business Upper Austria und das EURES-Service des AMS OÖ gewerbliche Arbeitskräfte in Mangelberufen aus dem europäischen Ausland für Jobs in Oberösterreich. Kooperiert wird auch mit der Wirtschaftskammer OÖ und der Integrationsstelle des Landes OÖ. Die Suche nach Arbeitskräften anhand der übermittelten Stellenprofile der Unternehmen erfolgt über Europas größtes Jobnetzwerk EURES. Seit Kurzem profitieren heimische Betriebe zusätzlich von der Vorauswahl geeigneter Fachkräfte durch den Personaldienstleister Trenkwalder. Kommt ein Match zustande, wird das Unternehmen beim Onboarding unterstützt. Bei der Integration hilft die Integrationsstelle des Landes OÖ über ihre regionalen Kompetenzzentren.

 

Lehrgänge und Veranstaltungen für HR-Verantwortliche

Der Lehrgang „HR Global Fit“ unterstützt Personalverantwortliche in fünf Modulen dabei, internationale Fachkräfte zu finden und zu binden. Modul 1 beschäftigt sich mit kulturellen Hintergründen und stärkt die interkulturelle Kompetenz. Modul 2 zeigt, wie man Arbeitskräfte im Ausland findet und anspricht. In Modul 3 gibt die Austrian Business Agency einen Überblick über die Rot-Weiß-Rot-Karte und rechtliche Aspekte. Modul 4 beschäftigt sich mit dem Onboarding internationaler Arbeitskräfte und in Modul 5 werden Best-Practice-Beispiele vorgestellt.

Einmal jährlich gibt Business Upper Austria beim Praxisforum einen Überblick über die aktuelle Arbeitsmarktsituation in Oberösterreich. Es werden konkrete Lösungsansätze aus der Praxis präsentiert und Angebote vorgestellt, die helfen, den Fachkräftebedarf zu decken.

 

Intercultural Trainings

Ob im Umgang mit internationalen Partnerinnen und Partnern oder Arbeitskräften aus dem Ausland – für den Erfolg im internationalen Business sind kulturelle Kenntnisse essenziell. Damit die Zusammenarbeit nicht an banalen Missverständnissen scheitert, braucht es interkulturelle Kompetenz. C2UA organisiert Intercultural Trainings für Personalverantwortliche und interkulturelle Teams und macht auf potenzielle Stolpersteine aufmerksam.

 

Individuelle Beratung

Um internationale Fachkräfte langfristig bei uns zu halten, müssen sie entsprechend betreut werden. Come2Upper Austria hilft Internationals bei der Suche nach einer Wohnung, geeigneten Schulen oder Kinderbetreuung, informiert über Banken, Versicherungen, Ärzte, etc. und unterstützt sie beim Beantragen der Rot-Weiß-Rot-Karte sowie sämtlichen Behördenwegen. Durch die individuelle Beratung – auch vor Ort in den Regionen – werden HR-Verantwortliche im Onboarding-Prozess entlastet.

 

  • 2023 führte Come2Upper Austria 717 Beratungen/Begleitungen von Internationals durch.
  • Themenspektrum: von der Erstberatung, Auskunftserteilung im Einzelfall, konkreten Fragen zum Studieren, Leben und Arbeiten in OÖ bis hin zu intensivem Kontakt wie Wohnungssuche, Schulplatzsuche, RWR-Karten oder dem gesamten Relocation Service

 

In den ersten Wochen werden vor allem Unterstützung bei der Haus-/Wohnungssuche, Informationen über Gesundheitsversorgung, Hilfestellung im Umgang mit Behörden sowie Informationen über Banken und Versicherungen benötigt.

 

Wichtig ist aber auch, die Partner/innen und die Familien der internationalen Talente zu beraten und zu unterstützen. „Das ist ein wesentlicher Faktor für die Integration. Denn in der bereits genannten Befragung des Market-Instituts hat mehr als ein Drittel der Befragten angegeben, dass die/der Partner/in oder ein/e Angehörige/r einen Arbeitsplatz sucht“, unterstreicht Landesrat Achleitner.

 

Regionale Offices

Mit dem International House in der Tabakfabrik Linz hat Come2Upper Austria einen Ort für individuelle Beratungen, interkulturelle Trainings, Social Events und Informationsveranstaltungen geschaffen. Internationale Fachkräfte und Unternehmen können Beratungstermine vor Ort buchen. Auch im Innviertel gibt es ein Come2Upper Austria Büro, das der Verein „Initiative Lebensraum Innviertel“ betreibt.

 

International House Sommerfest

Mit dem alljährlichen International House Sommerfest wird gemeinsam mit Arbeitskräften und Studierenden aus dem Ausland die Internationalität Oberösterreichs gefeiert. Heuer findet das Sommerfest am 19. Juni statt. Dabei kann man sich auch umfassend über (englischsprachige) Kinderbetreuung und Freizeitangebote, Schulen, Beschäftigungsmöglichkeiten und die Rot-Weiß-Rot-Karte informieren. Anmeldung: www.biz-up.at/veranstaltungen/

 

Englischsprachige Informationen

Auf der Website www.come2upperaustria.com bekommen Internationals einen umfassenden Überblick über Leben, Arbeiten und Studieren in Oberösterreich. Außerdem organisiert Come2Upper Austria regelmäßig kostenlose Informationsabende zu Themen wie lokale Steuer- und Sozialversicherungssysteme, Arbeitnehmerveranlagung sowie Arbeits- und Mietrecht.

  • Seit 2019 haben 704 internationale Talente an verschiedenen Informationsveranstaltungen wie Sozialversicherungs- und Steuervorträgen sowie Deutschkursen teilgenommen.

 

Pocket Guide und Study Guide

Der Pocket Guide dient als erste Orientierungshilfe für internationale Fachkräfte und enthält zahlreiche Informationen und Tipps für einen gelungenen Start in Oberösterreich. Themen wie Wohnungssuche, Berufsleben, Bildungs- sowie Gesundheitssystem kommen ebenso vor wie Freizeitaktivitäten und heimisches Brauchtum. Der Study Guide gibt einen Überblick über die Studienmöglichkeiten in Oberösterreich. Eine Neuauflage der beiden Guides wird im September 2024 erscheinen.

 

Kultur und Social Events

Social Events und Stammtische bringen Gleichgesinnte zusammen und bieten Gelegenheit, sich mit anderen internationalen Fachkräften und deren Familien zu vernetzen. Bei Besuchen regionaler Veranstaltungen und Ausflügen in Oberösterreich erfahren die Internationals mehr über Kultur und Brauchtum.

 

Deutsch- und auch Dialektkurse

Gute Sprachkenntnisse erleichtern die Integration internationaler Arbeitskräfte am Arbeitsplatz. Come2Upper Austria unterstützt mit regelmäßigen Kursen beim Deutschlernen. „Das Erlernen der deutschen Sprache ist aber nur der erste Schritt, um sich in Oberösterreich zu verständigen. Der oberösterreichische Dialekt ist für Internationals nicht einfach zu verstehen. Das hat auch die Befragung des Market-Instituts bestätigt. Im Dialektkurs lernen Arbeitskräfte aus dem Ausland daher die Grundlagen: Grammatik sowie typische Redewendungen“, erläutert Landesrat Achleitner. Zusätzlicher Vorteil: Die Teilnehmer/innen lernen andere Internationals kennen und können sich mit ihnen austauschen.

 

„Dass wir mit all diesen Services und Aktivitäten richtig liegen, hat die Umfrage des Market-Instituts im Vorjahr unter 100 internationalen Talenten bestätigt: Der Pocket Guide ist besonders beliebt, aber auch die Website, soziale Veranstaltungen und Informationsveranstaltungen werden zunehmend genutzt“, betont Landesrat Achleitner.

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