Aktuelles.

Besuch des B7 Fahrradzentrums mit Linzer Vizebürgermeister und Verkehrsreferent Mag. Martin Hajart.

Rückläufige Sozialhilfe-Zahlen zeigen Wirksamkeit von Case Management und Vermittlungsmaßnahmen

 

Angebot des Vereins B7 Arbeit und Leben als Sprungbrett in den Arbeitsmarkt

 

 

Oberstes Ziel in der Sozialhilfe ist es, die Bezieher/innen kurzfristig in einer Notsituation zu unterstützen und dann wieder durch Begleitung und Betreuung in Arbeit und damit Selbsterhaltung zu bringen. Mit dem Case Management werden Bezieher/innen dabei unterstützt – und das mit Erfolg, wie die rückläufigen Zahlen zeigen. Ein wichtiger Partner in diesem Bereich ist der Verein „B7 – Arbeit und Leben“ mit Hauptsitz in der Linzer Tabakfabrik. Hier werden Sozialhilfe-Bezieher/innen kompetent beraten und beim Schritt in den Arbeitsmarkt unterstützt.

 

„Arbeit schafft Sinn und ist Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Gerade in Zeiten des Arbeitskräfte-Mangels müssen wir Menschen in der Sozialhilfe und Arbeitssuchende in Arbeit vermitteln. Die rückläufigen Sozialhilfe-Zahlen zeigen auch den Erfolg in der Beratung von Sozialhilfe-Beziehern, wie sie von B7 angeboten wird.“

-Sozial-Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer

 

Insgesamt 7.392 Personen waren im ersten Halbjahr 2023 in Oberösterreich in der Sozialhilfe, 8.382 Personen waren es noch im ersten Halbjahr 2022.  Im Rahmen des sogenannten Case Managements unterstützt das Land Oberösterreich gemeinsam mit dem AMS über die Trägervereine B7, FAB und Oö. Hilfswerk die (Wieder-)Vermittlung in den Arbeitsmarkt. Bereits über 2.400 Personen wurden über diese Maßnahmen aus der Sozialhilfe in den Arbeitsmarkt vermittelt.

 

Verein B7 Arbeit und Leben: Case Management und Fahrradwerkstatt schaffen Mehrwert für Klient/innen und Kund/innen

 

B7 hat im vergangenen Jahr 163 Plätze im Rahmen des Case Managements, also in der Begleitung und Vermittlung von Sozialhilfe-Beziehern, angeboten und insgesamt 189 Teilnehmer betreut (Plätze können durch unterjährigen Wechsel mehrfach besetzt werden). Knapp jeder zweite Teilnehmer wurde in den ersten oder zweiten Arbeitsmarkt vermittelt. B7 bietet hier in verschiedenen Bezirken verschiedene Angebote: In Eferding und Perg wird eine Bildungsberatung mit Lebenslaufcheck angeboten, in den Bezirken Grieskirchen und Kirchdorf wird zusätzlich auch eine individuelle Beratung sowie ein Perspektivencheck angeboten.

 

Zu einer Anlaufstelle für Radfahrer/innen hat sich in den letzten Jahren das B7 Fahrradzentrum entwickelt. Dieser sozialwirtschaftliche Betrieb bietet zwölf Transitarbeitsplätze und zwei Arbeitstrainingsplätze für Quereinsteiger und Langzeitarbeitslose, nach ca. einem Jahr Beschäftigung ist ein Übertritt in den ersten Arbeitsmarkt vorgesehen. 24 Personen belegten 2022 einen Arbeitsplatz, knapp 85 % davon wurden in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt.

 

„Das B7 Fahrradzentrum ist nicht nur ein Sprungbrett in den ersten Arbeitsmarkt, sondern bietet mit seinen professionellen Angeboten der Radausstattung sowie Reparatur auch einen echten Mehrwert für Kundinnen und Kunden. Denn unser Ziel muss es immer sein, Menschen nicht in sozialen Sicherungssystemen zu halten, sondern diese in Arbeit zu bringen“, so Landesrat Hattmannsdorfer.

 

„Gerade in Linz ist das Rad ein zentrales Fortbewegungsmittel. Das B7 Fahrradzentrum hat sich zu einem echten Hotspot für Radfahrerinnen und Radfahrer entwickelt und bietet eine breite Palette an Serviceleistungen. Gleichzeitig unterstützt es Sozial-Schwächere beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und leistet damit einen wichtigen sozialen Beitrag für unsere Stadt“, zeigt sich der Linzer Vizebürgermeister Martin Hajart im Zuge eines Besuchs bei B7 begeistert.

 

Die guten Ergebnisse von Vermittlungsmaßnahmen aus der Sozialhilfe zeigen auch die Halbjahres-Zahlen: 7.392 Personen waren im ersten Halbjahr 2023 in der Sozialhilfe, verglichen mit 7.600 im zweiten Halbjahr 2022 und 8.382 Personen im ersten Halbjahr 2022.

 

Sozialhilfe-Bezieher/innen je Halbjahr (Summe der Bezieher/innen über Zeitraum):

  1. Halbjahr 2022: 8.382 Personen
  2. Halbjahr 2022: 7.600 Personen
  3. Halbjahr 2023: 7.392 Personen

 

Sozialhilfe-Zahlen Juli 2023 (Personen zum Stichtag 31.07.2023, vorläufig):

  männlich weiblich Gesamt
Bezieher 2.511 3.133 5.644
Haushalte     3.467
Kinder zwischen 0-14 Jahren 803 769 1.572
Kinder zwischen 15-17 Jahren 109 87 196

 

Aufenthaltsstatus männlich weiblich Gesamt
Österr. Staatsbürger 1.455 1.821 3.276
EU/EWR/Schweiz 177 288 465
Asylberechtigt 738 739 1.477
Drittstaatsangehörige 99 201 300
Sonst. Daueraufenthaltsrecht 42 84 126
Gesamt 2.511 3.133 5.644

Diesen Beitrag teilen

Weitere Themen

Mit dem Ferialpraktikanten des Sozialressorts aus dem letzten Jahr hat Jugend-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer zum Abschluss des Praktikums kurz die Rollen getauscht.

Oö. Ferialjobbörse vermittelt auch heuer wieder 4.000 Ferialjobs

Zum Endspurt der Bewerbungsphase bietet die Ferialjobbörse nochmals weitere 200-300 offene Stellen an   „Der Wohlstand von morgen hängt davon ab, ob wir junge
LR Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, Thomas Gangl (CEO-Borealis), LH Mag. Thomas Stelzer und JKU-Rektor Univ-Prof. Dr. Stefan Koch

MORE-Initiative der JKU und Borealis gibt geflüchteten Menschen Aufstiegs- und Bildungsperspektive

  Deutschkenntnisse sowie Arbeit und Ausbildung sind der Schlüssel, um in Österreich Fuß fassen zu können. Die MORE-Initiative der Johannes Kepler Universität Linz gibt
Staatssekretärin Plakolm, Geschäftsführerin Verein FSJ Elisabeth Marcus, FSJ-Absolventin Zoe Maurer, Landesrat Hattmannsdorfer präsentieren die Möglichkeiten im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahrs

Freiwilliges Soziales Jahr als Sprungbrett für den Sozial- und Gesundheitsbereich

  „Der Zivildienst ist der Headhunter für den Sozialbereich, wenn es um junge Männer geht. Mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr öffnen wir diese Tür
Integrations-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister Martin Kocher und stv. AMS-LGF Markus Litzlbauer gemeinsam mit zwei beim AMS Ausländer/innen Fachzentrum angestellten Ukrainerinnen Frau Inna Kucherenko und Frau Svitlana Kohlfürst.

Aktive Arbeitsmarktvermittlung von Ukrainer/innen

    „Gemeinsam mit dem AMS hat das BMAW seit Ausbruch des russischen Angriffskriegs in der Ukraine vielfältige Maßnahmen auf den Weg gebracht, um
Mechelens Bürgermeister Bart Somers, Schwedens Arbeits- und Integrationsminister Johan Pehrson und Landesrat Hattmannsdorfer tauschen sich bei der Integrationskonferenz der belgischen Ratspräsidentschaft in Mechelen aus.

Europäischer Integrationsfonds soll Deutschvermittlung und Arbeitsmarktintegration in den Regionen unterstützen

Austausch auf internationaler Ebene zeigt: Integration muss eingefordert und Regelverstöße müssen sanktioniert werden – gleichzeitig braucht es eine klare Integrations- und Arbeitsmarkt-Perspektive für Zugewanderte.

Linzer Volksgarten im Fokus

3.600 Anwohner*innen wurden befragt   Bereits seit längerem steht der Linzer Volksgarten in Diskussion. Das ursprünglich positive Image dieser großen innerstädtischen Parkanlage wird vor
Besuch des B7 Fahrradzentrums mit Linzer Vizebürgermeister und Verkehrsreferent Mag. Martin Hajart.
Skip to content